Die andere Seite der Hoffnung
Thema: Flüchtinge/Heimat und Fremde
Wer gehört zum „Wir“? Über Zugehörigkeit, Heimat und Fremde

Es wird Zeit, den Blick freizumachen für einen ganz neuen Maßstab für Identi­tät und Zugehörigkeit, der nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft weist: eine normative Definition von Identität, die die Frage, wer zu „uns“ gehört und wer „fremd“ ist, von einer Grundwertehaltung im Blick auf Humanität und Menschenwürde abhängig macht – und die Frage der Zugehörigkeit damit in die selbstbestimmte Verantwortung eines jeden einzelnen legt. Jede und jeder, egal wo er oder sie herkommt, hätte es dann in der Hand, „dazu zu gehören“ – oder auch nicht. Heimat wird dann wieder zu etwas, das sich ihren derzeitigen, rückwärtsgewandten Vereinnahmungen direkt entgegenstellt: zu einem Ideal. Denn wahre Heimat ist dann dort – und nur dort –, wo die Humanität zu Hause ist.


Informationen zum Film

"Auf der anderen Seite der Hoffnung", Finnland/Deutschland 2017

Regie: Aki Kaurismäki
Drehbuch: Aki Kaurismäli
Produktion: Aki Kaurismäki
Kamera: Timo Salminen
Musik: Ádám Balázs
Darsteller: Sherwan Haji (Khaled), Sakari Kuosmanen (Waldemar) u.a.
Länge: 100 Min.

Auf der anderen Seite der Hoffnung
wurde bei der Berlinale 2017 dem Publikum vorgestellt. Aki Kaurismäki erhielt dabei den Regiepreis.


Bisherige Veranstaltungen
  • 10.12.2018, Harmonie, Bonn.
    Teilnehmer: N.N.
  • 07.11.2018, Kinok, St. Gallen/Schweiz (Premiere).
    Teilnehmer: 93.