Toni Erdmann
Thema: Wer bin ich ‚wirklich‘? Über Echtheit und Inszenierung unserer selbst
Toni Erdmann handelt von der Beziehung des kauzigen, stets zu Scherzen aufgelegten Musiklehrers Toni Erdmann (Peter Simonischek) und seiner karrieristisch orientierten Tochter Ines (Sandra Hüller), die als Unternehmensberaterin für eine große Consulting Firma in Rumänien arbeitet. Bei einem unerwarteten Besuch des Vaters, der den Kontakt zu seiner Tochter sucht, entwickelt sich zwischen beiden ein immer bizarreres, gleichermassen ur-komisches und doch von tiefem Ernst getragenes Rollenspiel, in dem beide um ihre eigene Identität und ihr gegenseitiges Verhältnis ringen – ein Ringen, bei dem die Grenzen zwischen echter und gespielter Identität, wirklichem und inszeniertem Leben immer mehr verwischen und gerade dadurch faszinierende menschliche Tiefenblicke eröffnen.


Informationen zum Film

"Toni Erdmann", Deutschland 2016

Regie: Maren Ade
Drehbuch: Maren Ade
Produktion: Janine Jackowski, Maren Ade, Jonas Dornbach
Kamera: Patrick Orth
Darsteller: Peter Simonischek, Sandra Hüller, Michael Wittenborn, Thomas Loibl, Trystan Pütter
Länge: 162 Minuten.

Toni Erdmann
war das große Filmereignis des Jahres 2016 und wurde von Kritik und Publikum geradezu euphorisch gefeiert. Er erhielt unzählige Preise im In- und Ausland, u.a. den Europäischen Filmpreis 2016 in vier Kategorien. Zudem wurde Toni Erdmann im Vorfeld der Oscar-Verleihung 2017 als bester ausländischer Film mit dem Independent Spirit Award ausgezeichnet. Zum Zeitpunkt der deutschen Erstaufführung am 23. Juni 2016 in München waren die Verleihrechte bereits in 55 Länder verkauft.

  • 15.03.2017, Kinok, St. Gallen/Schweiz (Premiere).
    Teilnehmer: 98 (ausgebucht). 
  • 08.05.2017, Harmonie, Bonn.
    Teilnehmer: 122.